Konsum

Nachhaltige Weihnachtsbäume
Reparieren statt Wegwerfen
Verpackungsmüll vermeiden statt recyceln
„Booksharing“ – Ressourcen sparen beim Lesen
Wer Kleidung kauft trägt Mitverantwortung
Augen auf beim Blumenkauf
Geschenkverpackungen – umweltfreundlich, individuell und kostenfrei
Recyclingpapier – Eine kleine Umstellung mit großer Wirkung!
Kleiderschrank ausmisten – Worauf kommt es bei der Kleiderspende an?
Umweltschutz macht Schule
Festes Shampoo spart Plastikverpackung
Ethische Banken
Mikroplastik – Gefahr für Umwelt und Gesundheit!
Lippenpflegestifte – Nicht immer unbedenklich
Plastikfrei im Bad
Der Erdüberlastungstag

Nachhaltige Weihnachtsbäume

Weihnachten steht vor der Tür. Wir sehen die Kinder mit leuchtenden Augen vor dem strahlenden Christbaum stehen, unter dem die Geschenke liegen.
Aber gibt es auch
nachhaltige Lösungen für den Weihnachtsbaum?

  • Echter Baum:
    Achten Sie darauf, dass er biologisch erzeugt und fair gehandelt ist, am besten regional.
    Oder nehmen Sie einen Baum mit Wurzeln im Topf, den Sie später einpflanzen können.
  • Zwischenlösung – der „Keinachtsbaum“:

(Nominiert für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design, 2023)

Ein zusammenbaubarer Ständer, in den echte Tannenzweige gesteckt werden können. Das Ergebnis sieht aus wie ein richtiger Christbaum, der auch den Tannenduft ins Haus bringt.

  • Holzweihnachtsbäume:

Hier gibt es eine absolut großen Auswahl mit runden vorgefertigten Stangen oder schmalen Brettern statt Ästen. Wer es etwas ausgefallener haben möchte, der greift zu einem Spiral-Weihnachtsbaum.

  • Den ganzen Baum selber basteln:

Eine stabile, dünne Metallstange in einen vorgebohrten Baumstamm stecken. In gesammelte Äste mittig ein Loch bohren und auf die Stange „fädeln“. Besonders Äste von unterschiedlichen Bäumen machen den Charme dieser Variante aus.

Grafik: pixabay

 
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Reparieren statt Wegwerfen

Schuhe bringen wir zum Schuster, Bekleidung zur Schneiderin, das Auto in die Werkstatt. Doch  was, wenn ein Elektrogerät den Geist aufgibt?

Auch diese lassen sich oft noch reparieren –  hier vor Ort im Repair-Café!

Jedes Jahr im Frühling und Herbst findet es in Schweinfurt statt. Ehrenamtliche prüfen (gegen eine Spende), wo der Fehler liegt und ob eine Reparatur möglich und sinnvoll ist.

Es werden Mixer, Kaffeemaschinen, Handys und vieles mehr geprüft, Uhren begutachtet, aber auch Stühle und andere Holzteile geleimt. Nebenbei können Sie sich einen Kaffee, Tee und Kuchen gönnen.

Außerdem sollten Sie sich bei der nächsten Neuanschaffung fragen, ob diese wirklich nötig ist oder  die Möglichkeit des Ausleihens besteht. Fragen Sie im Bekanntenkreis oder beim Nachbarn nach. Gartengeräte kann man z.B. bei den Eigenheimern oder dem Siedlerverein gegen eine Gebühr ausleihen.

Wenn Sie sich doch zum Kauf entscheiden, dann achten Sie unbedingt auf Qualitätsprodukte mit einer höheren Lebensdauer und besseren Belastbarkeit. Mittlerweile gibt es für Großgeräte die Verpflichtung, dass Ersatzteile lieferbar sind und sie reparierbar sein müssen.

Weitere Infos zum Repair-Cafe Schweinfurt unter www.repaircafe.sw.jimdofree.com

 
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Verpackungsmüll vermeiden statt recyceln

Komplett vermeiden lässt sich Verpackungsmüll nur mit sehr viel Aufwand, aber es gibt viele Möglichkeiten, damit anzufangen:
Saisonales Gemüse und lose Eier gibt es unverpackt auf dem Wochenmarkt und bei Direktvermarktern. Auch in den Läden wird „offenes“ Gemüse und Obst angeboten, dafür nutzen Sie am besten kleine, wiederverwendbare Baumwoll-Netze.

Milch, Joghurt, Schmand, Sahne oder Quark gibt es oft in Mehrweggläsern oder Glasflaschen.

Kaffee-To-Go kann man sich in mitgebrachten Mehrwegbecher füllen lassen oder man nimmt gleich einen „Kaffee-von-daheim“. Dafür gibt es wunderschöne, bunte Thermobehälter, in den unterschiedlichsten Größen und Formen.

Beim Bäcker können Brot und Brötchen in mitgebrachte Stoffbeutel wandern, bei manchen Metzgern kann man Behälter für Wurst und Käse mitbringen. Manchen Restaurants füllen das Essen in mitgebrachte Töpfe.

Es ist auf jeden Fall sinnvoll, irgendwo anzufangen, statt zu resignieren, weil man es doch nicht perfekt schafft.

Unverpackt-Läden hier in der Umgebung:  Siebenäckerhof in Niederwerrn/ WELTKiND in Werneck.

 
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„Booksharing“ – Ressourcen sparen beim Lesen

Umweltschonendes Lesen ist keine neue Erfindung, äußerst einfach und bewährt:

Das Ausleihen von Büchern aus der Bücherei!!

Dies ist hier in Niederwerrn wunderbar möglich, denn wir haben eine sehr gut ausgestattete Gemeindebibliothek. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei und das nicht nur in Form von Büchern, sondern auch Zeitungen, Zeitschriften, Hörbücher, DVD`s, E-Books,  ….

Und das für einen sehr geringen Beitrag im Jahr!

Eine Alternative bietet die Telefonzelle am Marktplatz in Niederwerrn und am Jugendtreff/ Lieblingsplatz in Oberwerrn. Nach dem Motto: Tauschen statt Leihen! Dort kann man eigene Bücher für andere Leser hineinstellen und gleichzeitig sich selbst bedienen.

 
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Wer Kleidung kauft trägt Mitverantwortung

Wir leben in einem Fast Fashion Zeitalter. Zwischen 2000 und 2014 hat sich der globale Textilkonsum verdoppelt! Und damit auch die Umweltbelastung durch Herstellung und Handel. Immer mehr und immer billiger soll es sein – ca. 50% der Kleidung landet in der Tonne! Im Durchschnitt kauft jeder Deutsche 12-15 kg Kleidung im Jahr.

Polyesterfasern / Fleecestoffe werden aus Erdöl hergestellt, sind äußerst umweltschädlich und beim Waschen gelangen Fasern / Mikroplastik in unseren Gewässern.

Auf dem Weg zum Kleidungsstück wird mit krebserregenden Chemikalien gearbeitet, diese belasten Umwelt und Gesundheit der Menschen. Hinzu kommen oft Kinderarbeit und unfaire Arbeitsbedingungen.

Wollen wir uns in Mode kleiden, die Umwelt und Menschen schadet?

Weniger ist hier Mehr! Achten Sie auf nachhaltige Mode in guter Qualität, die lange hält und sich gut kombinieren lässt. Einige Gütesiegel sind z. B. GOTS, Grüner Knopf, Fair Wear. Legen Sie außerdem Wert auf Naturfasern: Hanf, Baumwolle, Leinen, Seide oder Wolle.

Schauen Sie in Second-Hand-Läden oder auf Flohmärkten oder veranstalten Sie eine Kleidertauschparty. Spenden können Sie auch direkt an soziale Einrichtungen.

Film: The True Cost – Der Preis der Mode

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Augen auf beim Blumenkauf

Blumen kaufen ist ein Luxus, der uns erfreut und der uns gut tut.

Dennoch ist es wichtig, dabei auf Nachhaltigkeit zu achten.

Denn weil es im Winter so gut wie keine heimischen Sorten gibt, kommen die Schnittblumen von überall aus der Welt zu uns.

Die Hälfte des Blumenimports läuft über Supermärkte und Discounter. Der Bezug erfolgt möglichst preisgünstig aus Südamerika und Südafrika. Hierbei sind nicht nur die langen Transportwege bedenklich, sondern auch der Einsatz von Pestiziden und die häufig schlechten Arbeitsbedingungen. Alle Blumen, die nicht über den Fachhandel verkauft werden, sind in nur kleiner Stückzahl gebündelt und in Plastik verpackt. Sie werden in schwarzen Einwegeimern ausgeliefert. Da es zu aufwändig und zu teuer wäre, diese mehrmals zu verwenden. Die unverkauften Schnittblumen wandern achtlos in den Restmüll.

Der Fachhandel bemüht sich, in Deutschland oder zumindest in Europa einzukaufen. Vor allem im Sommer gibt es dort ein reichhaltiges Angebot an heimischen Schnittblumen aus Sennfeld oder Kitzingen. Die Floristik kauft in größeren Mengen zu 50 Stück in Papier verpackt und gezielt ein. Die Blumen werden angeschnitten und gepflegt, was dazu führt, dass Sie daheim länger  Freude daran haben.

Fazit: Kaufen Sie heimische Schnittblumensorten am besten auf dem Markt, im Fachhandel oder direkt vom Schnittblumen-Feld. So können Ressourcen und CO2 eingespart werden.

 
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Geschenkverpackungen – umweltfreundlich, individuell und kostenfrei

Schön verpackt macht jedes Geschenk mehr her und  zeigt,  wie sehr wir die Beschenkten schätzen. Fantasie zählt dabei mehr als teures,  aufwändiges Material.

  • Werden Sie doch mal mit Verpackungsmaterial (Seidenpapier, Einlagen in Kartons, Wellpappe…) kreativ. Nutzen Sie alten Schnittmusterbögen oder Kalenderblättern. Entweder Geschenke direkt darin einwickeln oder vorher Tüten oder Schachteln daraus falten.
  • Schuhkartons oder andere stabile Schachteln werden durch Beziehen mit Tapetenresten oder Bekleben mit schönen BildernB. aus Zeitschriften zum Schmuckstück.
  • Stoffreste taugen noch zum Herausputzen Ihrer Überraschungen. Entweder nur einschlagen oder Geschenkbeutel nähen.
  • Für die Verpackung im „Naturlook“ kleine Fundstücke aus der Natur zum Anreichern schlichter Packpapierhüllen verwenden.
  • Oder das Geschenk direkt in große Blätter oder dichte Zweige hüllen. Oft wirkt ein Schmuck aus Obstzweigen, Blütendolden, oder Efeuranken schon sehr raffiniert.

Die Verpackung kann selbst Bestandteil des Geschenks sein. Z.B. Geschirrtücher, Handtücher, Waschlappen…..

 
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Recyclingpapier – Eine kleine Umstellung mit großer Wirkung!

„Normales“ Papier (Frischfaserpapier) wird aus Holz hergestellt. Inzwischen werden sogar in Brasilien Urwaldbäume gefällt, um auch den deutschen Papierhunger zu stillen. Besonders bedauerlich ist es, wenn daraus Hygienepapiere werden. Die können nämlich nicht einmal mehr eine Karriere als Altpapier machen, weil  wir sie ins Klo spülen oder wegwerfen. Dabei steht die Qualität und Weichheit guter Recyclingpapiere den „Holzverschwender-Papieren“ in nichts nach. Die kleine persönliche Umstellung auf Recycling-Toilettenpapier, – Küchenkrepp oder – Papiertaschentücher bewirkt sehr viel für die Umwelt und damit für uns alle.

Frischfaser verbraucht

– bis zu 150% mehr Energie

– bis zu 230% mehr Wasser

– bis zu 270% mehr Holz

 

Achten Sie beim Kauf deshalb auf das Umweltzeichen“Blauer Engel“!

 
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Kleiderschrank ausmisten – Worauf kommt es bei der Kleiderspende an?

Altkleidercontainer sind in den meisten Fällen keine gute Idee, denn viele Aufsteller verfolgen eigenwirtschaftliche Interessen und verkaufen Textilien z. B. nach Afrika oder nach Osteuropa und vernichten damit dort die Jobs in der heimischen Textilindustrie. Uganda, Tansania und Ruanda z.B. schränken den Import schon ein.

Pro Jahr werden 1 Mio. Tonnen Textilien aussortiert. Nur ca. 10 Prozent davon landen tatsächlich in Kleiderkammern.

Deshalb spenden Sie Ihre Kleidung direkt an lokale Initiativen, Kleiderkammern, soziale Einrichtungen oder geben Sie die Textilien über Anzeigen, Ebay, Flohmarkt oder Second-Hand-Läden weiter. Auch eine Kleidertauschparty ist (nach Ende der Kontaktbeschränkungen) eine gute Idee.

Mehr Informationen gibt es in der NDR Doku „Die Altkleiderlüge“.

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Umweltschutz macht Schule

Die vorgelebten Regeln und Beispiele der Eltern prägen ihre Kinder in hohem Maß. Das gilt vor allem auch für umwelt- und klimafreundliches Handeln. Gerade der Schulbeginn bietet eine gute Gelegenheit mit dem Nachwuchs darüber ins Gespräch zu kommen. Angefangen beim Inhalt der Schultüte über die Büchertasche, die Hefte, dem Mäppchen bis zur Pausenbrotbox kann man sich, mit seinem Kind Gedanken über eine nachhaltige Auswahl machen. Auch über die Notwendigkeit mancher Anschaffungen kann gesprochen werden. Filzstifte zum Beispiel mag die Umwelt ebenso wenig, wie die meisten Lehrerinnen.

Beim Einkauf für das neue Schuljahr, wenn die Büchertasche wieder auf Vordermann gebracht wird, ist die erste Regel abzuwarten und nur das zu kaufen, was die Klassenlehrerin, der Klassenlehrer aufgelistet haben. Das spart unter Umständen Geld, weil Fehlkäufe vermieden werden. Grundsätzlich gilt nach ökologischen Varianten Ausschau halten.

  • Büchertaschen gibt es aus Naturmaterialien, recyceltem Kunststoff, oder – ebenfalls nachhaltig, aber billiger – gebraucht zu kaufen
  • Das Gleiche gilt für Mäppchen. Diese am besten ungefüllt kaufen und nach Bedarf füllen. Ein schickes Ledermäppchen kann vielleicht noch in der Studienzeit seinen Dienst tun.
  • Buntstifte sollten möglichst unlackiert und mit dem CE-Zeichen versehen sein.
  • Ein haltbares Holzlineal Wenn es doch Plastik sein muss: nicht in Leuchtfarben und keinesfalls biegsam (enthält Weichmacher oder schädliche Farbstoffe).
  • Auch für die Trinkflasche und die Brotdose gibt es kunststofffreie Alternativen z.B. aus Metall. Im Zweifelsfall ist es jedoch nachhaltiger, die vorhandene Kunststoffbox weiter zu verwenden.
  • Eine gute Orientierungshilfe beim Einkauf von Schulmaterial bietet das Umweltzeichen „Blauer Engel“ . Alle Heft, Blöcke, Papiere gibt es in hochwertiger, weißer Qualität aus Recyclingpapier.
  • Farbige Heftumschläge werden auch aus Papier angeboten, sogar in Recyclingqualität.
  • Schnellhefter, feste Ordner, Sammelmappen und Register sind in vielen Farben aus Karton erhältlich.
  • Die Schulbücher könne in farbiges Bucheinbindepapier oder – individuell und kreativ – Seiten von Wandkalendern eingebunden werden. Kunststofffolie muss nicht sein.
  • Nach Möglichkeit lösungsmittelfreie Kleber
  • Wachsmalstifte mit Papierummantelung wählen.
  • Holzbuntstifte ersetzen umweltschädliche fluoreszierende Textmarker.
  • Das Wichtigste: Nichts wegwerfen, das noch verwendet werden kann.

 
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Festes Shampoo spart Plastikverpackung

Shampoo und Duschgel im Plastikbehältnis sind überflüssig!

Mittlerweile gibt es in vielen Geschäften ein gutes Angebot verschiedener Haarseifen. Da heißt es dann, schnuppern, vergleichen und ausprobieren. Es gibt Unterschiede beim Haartyp, in den Duftnoten, in der Größe und beim Preis.

Gleich ein kleiner Hinweis: Es ist nicht gesagt, dass die erste Wahl gleich die Richtige ist. Wenn Sie Gleichgesinnte auf der Suche kennen, dann teilen Sie die Seifen auf und testen damit eine größere Auswahl.

Manche dieser Shampoos sind auch kombiniert und können für den Körper mit verwendet werden.

Und wenn es etwas für die Haare auf dem Kopf gibt, so gilt es natürlich auch für die im Gesicht: Rasierseifen. Schön in einer Holzschale oder sogar in einer eigens dafür geschaffenen Porzellanschale sieht es dazu noch dekorativ im Bad aus.

 
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Ethische Banken

Der Wechsel zu einer Ethischen Bank ist ein guter und langfristig nachhaltiger Ansatz. Denn diese Banken treten für den Klimaschutz  unter dem Motto „Mit Geld die Welt retten“ ein. Es gibt die GLS Bank, die Ethik Bank, die Triodos Bank und die Umweltbank in Nürnberg.

Diese Banken haben Ausschlusskriterien für heikle Finanzprodukte, Lobbyarbeit, Investitionen in Rüstungsgeschäfte, Atom- und Kohlestrom, Nahrungsmittelspekulationen sowie in korrupte Regime. Das Geld wird ausschließlich sinnvoll investiert in nachhaltige und ökologische Entwicklung und soziale Projekte. Die Zusammenarbeit erfolgt nur mit ethisch und ökologisch vertretbaren Unternehmen.

Auf ethische-banken.de finden Sie ausführliche Informationen sowie Übersichtstabellen über alternative Banken in Deutschland.

 
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Mikroplastik – Gefahr für Umwelt und Gesundheit!

Seit gut 100 Jahren gibt es Plastik. Es wird aus Erdöl hergestellt und umgibt uns

überall. Jedes Jahr gelangen auf unterschiedlichen Wegen 300 Millionen Tonnen ins Meer: Strände versinken im Plastikabfall, Müllteppiche so groß wie ganz Europa treiben im Wasser, Meerestier verenden durch Plastikaufnahme.

ln Deutschland steigt die Menge an Plastikmüll jedes Jahr. Es braucht mindestens 450 Jahre um zu zerfallen! Daraus entsteht Mikroplastik. Es befindet sich in der Luft, im Boden, im Wasser, überall und gelangt so auch in unsere Nahrung. Täglich nehmen wir ca. 5 Gramm davon auf. Plastik enthält viele Schadstoffe, u.a. Weichmacher und Bisphenol A mit hormoneller und krebserregender Wirkung.

Mikroplastik kommt z.B. aus Reifenabrieb (durchschnittlich 1 Kilogramm pro Auto und Jahr), Kunstrasen, Fleecebekleidung, Kosmetik, Waschmittel, Tüten, Flaschen, Spülschwämme, Microfasertücher, Verpackungsmaterial…

Vermeiden Sie Plastik, wo immer es geht!

Benutzen Sie Putzlappen aus Baumwolle, feste Seife, Naturkosmetik, kaufen Sie unverpackt ein …

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Lippenpflegestifte – Nicht immer unbedenklich

Würden Sie Paraffin essen? Sicher nicht! Paraffin ist ein Abfallprodukt bei der Erdölförderung.

Doch die meisten duftenden konventionellen Lippenpflegestifte basieren hauptsächlich auf Erdölbasis! Sie können krebserregende Verunreinigungen enthalten und diese reichern sich im menschlichen Fettgewebe und in der Leber an. Dazu kommen problematische Inhaltsstoffe wie z. B. synthetische Duftstoffe. Alles in allem also nicht wirklich pflegend und gesund…

Kaufen Sie lieber Naturkosmetikprodukte oder machen Sie sich Ihre Pflege selber, z.B. auf utopia.de finden Sie dazu Rezepte. So tun Sie mit natürlichen Inhaltsstoffen sich und der Mitwelt Gutes.

Rezept: Bienenwachs oder Kakaobutter, Kokosöl und Sheabutter zu gleichen Teilen im Wasserbad erhitzen – in kleinen Döschen abfüllen – abkühlen lassen – fertig!

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Plastikfrei im Bad

Alles, was man in fester Form in einem Karton bzw in einer Papierhülle kaufen kann, spart schon Plastik: Handseife, Haarseife, Rasierseife, Dusch- und Badeseife, Bodylotion

Ganz einfach ist es auch umzusetzen mit Naturkämmen und Bürsten aus Holz mit Tierborsten oder Holzstiften. Darunter fällt auch die Zahnbürste aus Bambus. Es gibt Abschminkpads aus 100% Baumwolle zum Waschen und Wiederverwenden.  Mineral-Deo-Kristalle, die häufig länger als ein Jahr halten und in der Anwendung viel verträglicher sind. Sie verstopfen nicht die Poren, sondern reduzieren die geruchsbildenden Bakterien.

So vieles ist ganz einfach im Badezimmer umzusetzen, ohne viel Aufwand, ohne großes Geld!

Wer noch mehr Impulse möchte, bzw. mit Gleichgesinnten am Thema arbeiten will, kann sich der Greßthaler BLOP-Gruppe (Besser leben ohne Plastik) um Martina Vierengel anschließen, Kontakt per Mail: BLOP-Gressthal-2018@web.de.

Film-Tipp: Plastik Planet von Werner Boote.

 
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Der Erdüberlastungstag

„Jedes Jahr rückt der Tag, ab dem die Menschheit so viel verbraucht hat, wie die Erde im ganzen Jahr erneuern kann, im Kalender weiter nach vorne. Im Jahr 2020 war dieser Tag, der auch Erdüberlastungstag (englisch: overshootday) genannt wird, am 22. August erreicht.“

Auszug aus dem Klimasparbuch Allianz Oberes Werrntal 2020/21

Der Grund, weshalb wir diesen Tag schon jetzt in unserem Klimatipp erwähnen, ist die erschreckende Tatsache, dass Deutschland den Überlastungstag 2022 bereits am 3. Mai erreicht!

Wir konsumieren, verbrauchen und kaufen so viel, als würden uns drei Erden zur Verfügung stehen. Wir haben aber nur eine! Was bedeutet, dass wir die Ressourcen von anderen Ländern plündern und auf Kosten unserer Umwelt leben.

Jeder einzelne von uns trifft täglich Entscheidungen, die sich auf unseren Planeten auswirken und hat somit die Verantwortung, sein Handeln zu überdenken und zu verbessern.

Deshalb bieten wir Ihnen mehrere Links zur Ermittlung Ihres persönlichen ökologischen Fußabdrucks. Wie Sie bemerken werden, trägt das Verhalten in allen Lebensbereichen dazu bei. Stellen Sie selbst fest, wo eine Veränderung bei Ihnen am schnellsten zu einer Verbesserung beiträgt.

– CO2-Rechner von Brot für die Welt: fussabdruck.de

WWF-Klimarechner: www.wwf.de     Themen&Projekte/Klima-Energie/WWF-Klimarechner

– CO2-Rechner Umweltbundesamtes: https://uba.co2-rechner.de/de_DE/

 

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